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Генрих Бёлль - Немецкий язык с Генрихом Бёллем. Хлеб ранних лет

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Генрих Бёлль - Немецкий язык с Генрихом Бёллем. Хлеб ранних лет
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Название:
Немецкий язык с Генрихом Бёллем. Хлеб ранних лет
Издательство:
Восток-Запад, АСТ
Год:
2006
ISBN:
5-17-037287-6, 5-478-00298-4
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Описание книги "Немецкий язык с Генрихом Бёллем. Хлеб ранних лет"

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В книге предлагается произведение Г.Белля "Хлеб ранних лет", адаптированное (без упрощения текста оригинала) по методу Ильи Франка. Уникальность метода заключается в том, что запоминание слов и выражений происходит за счет их повторяемости, без заучивания и необходимости использовать словарь.

Пособие способствует эффективному освоению языка, может служить дополнением к учебникам по грамматике или к основным занятиям. Предназначено для студентов, для изучающих немецкий язык самостоятельно, а также для всех интересующихся немецкой культурой.






9          Ich blickte von Hedwig weg wieder zu ihrem Zimmer hin (я снова перевёл взгляд с Хедвиг на её комнату; wegblicken — отвестивзгляд) und sah die Silhouette einer Frau, die einen spitzen Hut trug (увидел силуэт женщины в остроконечной шляпе; tragen-trug-getragen — носить), und obwohl ich ihre Augen nicht sehen konnte (и хотя я не мог видеть её глаза), glaubte ich zu wissen (мне показалось, я знаю), dass sie auf unser Auto blickte (что она смотрела на наш автомобиль), mit Augen (глазами), wie sie jene Frauen haben (какие есть у тех женщин), die Ordnung in anderer Leute Leben bringen wollten (которые хотели бы навести порядок в жизни других людей; etwas in Ordnung bringen — приводитьвпорядокчто-либо). „Fahr nach Hause", sagte Hedwig, „fahr ... ich habe solche Angst (я боюсь того), dass sie uns hier unten erkennt (что она нас здесь внизу узнает), und wenn wir ihr in die Hände fallen (а если мы попадём ей в руки), sitzen wir den ganzen Abend in dieser Wohnung (мы будем сидеть весь вечер в этой квартире), trinken einen ausgezeichneten Tee (пить превосходный чай) und haben nicht einmal die Hoffnung (и даже не иметь надежды), dass ihre Kinder wach werden (что её дети проснутся; wach werden; wach — бодрствующий) und die Mutter beschäftigen (и займут мать), denn die Kinder sind vorschriftsmäßig erzogen (так как дети воспитаны соответствующим /образом/ = у неё образцовые дети; vorschriftsmäßig — предписанный; die Vorschrift — предписание; erziehen — воспитывать) und schlafen von abends sieben bis morgens sieben (и спят с семи вечера до семи утра). Fahr — und nicht einmal ihr Mann ist da (и даже её мужа нет там): er ist verreist (он уехал = в отъезде); irgendwo richtet er gegen Honorare anderen Leuten Wohnungen ein (где-то обставляет он за вознаграждение другим людям квартиру; das Honorar; einrichten — обставлять), die aussehen (которые выглядят), als seien sie durch Zufall schön (как будто они случайно такие красивые). Fahr!"

10        Ich fuhr, fuhr durch die Korbmacher-, die Netzmachergasse, überquerte langsam (медленно пересёк) die Nudelbreite, ließ mich um den Röntgenplatz treiben (проплыл по течению по Рентгенплатц; sich treiben lassen — датьсебянести/потоком/), warf einen Blick in das Schaufenster des Fleischerladens (бросил взгляд в витрину мясной лавки), wo die Corned-beef-Pyramide noch stand (где ещё стояла пирамида консервированной солонины), und ich dachte wieder an Ulla (и я думал об Улле) und an die Jahre mit ihr (и о годах с ней): diese Jahre waren eng geworden (эти годы стали тесными), wie ein Hemd (как рубашка), das die Wäsche nicht überstanden hat (которая не выдержала стирки = села после стирки; überstehen) — die Zeit aber seit Mittag (время же с полудня), seit Hedwigs Ankunft (с приезда Хедвиг), war eine andere Zeit (было другое время).




1          Ich fuhr noch langsamer, denn meine linke Hand schmerzte heftig, und die rechte fing an, ein wenig zu schwellen; ich fuhr in die Judengasse hinein, so langsam,als führe ich über eine Brücke, die einstürzen kann. „Was willst du hier", fragte Hedwig, „willst du hier halten?"

2          Ich sah sie an, so ängstlich, wie der Mann sie angesehen haben muss.

3          „Wir können nicht auf mein Zimmer gehen", sagte sie, „dort wartet Hilde Kamenz auf mich. Ich habe Licht in meinem Zimmer gesehen und ihr Auto vor meiner Tür."

4          Ich fuhr langsam an der Haustür vorbei, dieser braunen Haustür, deren Bild ich wiedersehen würde, wenn es aus der Dunkelkammer kam: Bogenweise Haustüren — Haufen von Bogen mit Haustüren, wie Haufen neuer Briefmarken, die die Staatsdruckerei verließen.

5          Ein weinrotes Auto stand vor dieser Haustür.

6          Ich sah Hedwig fragend an.

7          „Hilde Kamenz", sagte sie, „ist die Bekannte meines Vaters. Fahr um die Ecke; ich habe vom Fenster meines Zimmers aus gesehen, dass in der Nebenstraße eine Häuserlücke ist: ich sah das dunkle Pflaster dort, mit dem braunen Lehmstreifen in der Mitte, und sah dich tot darauf liegen, denn ich hatte Angst, du würdest nie wiederkommen."

8          Ich drehte und fuhr in die Korbmachergasse hinein, immer noch langsam, und mir schien, als könne ich nie mehr schnell fahren. Wenige Häuser hinter der Bäckerei war die Häuserlücke, und wir blickten auf die Hinterfront des Hauses, in dem Hedwig wohnte: die großen Bäume verdeckten einen Teil, aber eine ganze, senkrechte Fensterzeile konnten wir sehen: im Erdgeschoss war das Fenster dunkel, im ersten Stock erleuchtet, und auch im zweiten Stock war es hell. „Mein Zimmer", sagte sie, „wenn sie das Fenster öffnete, könnten wir ihre Silhouette sehen: du wärst wie blind in diese Falle hineingelaufen — und siehätte uns abgeschleppt in ihre Wohnung, eine wunderbare Wohnung, die schön ist, so wie Wohnungen schön sind, die aus Zufall schön sind — aber du siehst auf den ersten Blick, dass der Zufall nur geschickt arrangiert ist, und du fühlst dich, wie du dich fühlst, wenn du aus dem Kino kommst und ganz ergriffen bist von dem Film, und jemand sagt dann, noch im Hinausgehen, vor der Garderobe: Kein schlechter Film, nur die Musik war mäßig. — Da steht sie ..."

9          Ich blickte von Hedwig weg wieder zu ihrem Zimmer hin und sah die Silhouette einer Frau, die einen spitzen Hut trug, und obwohl ich ihre Augen nicht sehen konnte, glaubte ich zu wissen, dass sie auf unser Auto blickte, mit Augen, wie sie jene Frauen haben, die Ordnung in anderer Leute Leben bringen wollten. „Fahr nach Hause", sagte Hedwig, „fahr ... ich habe solche Angst, dass sie uns hier unten erkennt, und wenn wir ihr in die Hände fallen, sitzen wir den ganzen Abend in dieser Wohnung, trinken einen ausgezeichneten Tee und haben nicht einmal die Hoffnung, dass ihre Kinder wach werden und die Mutter beschäftigen, denn die Kinder sind vorschriftsmäßig erzogen und schlafen von abends sieben bis morgens sieben. Fahr — und nicht einmal ihr Mann ist da: er ist verreist; irgendwo richtet er gegen Honorare anderen Leuten Wohnungen ein, die aussehen, als seien sie durch Zufall schön. Fahr!"

10        Ich fuhr, fuhr durch die Korbmacher-, die Netzmachergasse, überquerte langsam die Nudelbreite, ließ mich um den Röntgenplatz treiben, warf einen Blick in das Schaufenster des Fleischerladens, wo die Corned-beef-Pyramide noch stand, und ich dachte wieder an Ulla und an die Jahre mit ihr: diese Jahre waren eng geworden, wie ein Hemd, das die Wäsche nicht überstanden hat — die Zeit aber seit Mittag, seit Hedwigs Ankunft, war eine andere Zeit.




1          Ich war müde (я был усталым), und meine Augen schmerzten (и мои глаза болели), und als ich die lange und gerade Münchner Straße hinabfuhr (а когда я ехал вниз по длинной и прямой Мюнхенерштрассе; hinabfahren), fuhr ich fast allein auf der rechten Seite (я ехал почти в одиночестве по правой стороне), und auf der linken Seite (а по левой стороне) drängten und überholten sich die Autos (пробивались и обгоняли друг друга автомобили;dringen-drang-gedrungen — проникать), hupten und kreischten triumphierend aneinander vorbei (сигналили и, торжествуя, визжали /проезжая/ мимо друг друга): im Stadion musste ein Boxkampf oder ein Radrennen gewesen sein (на стадионе, должно быть, был боксёрский бой или велогонка; boxen — боксировать, das Boxen — бокс, der Kampf — борьба; das Rad — колесо; велосипед, rennen — мчаться, das Rennen — гонки): dauernd war ich im Scheinwerferlicht der Autos auf der Gegenseite (длительное время находился я в свете фар автомобилей на противоположной стороне); grell stach ihr Licht in meine Augen (их свет резал мне глаза; grell — резкий; stechen-stach-gestochen — колоть), heller Schmerz (яркая = резкая боль), unter dem ich für Augenblicke stöhnte (от которой я моментами стонал); es war (это было) wie ein Spießrutenlaufen (как наказание шпицрутенами; der Spieß — пика, die Rute — розга) an einer endlosen Reihe langer, sehr heller Lanzen vorbei (мимо = в бесконечном ряду длинных очень ярких пик; die Lanze), deren jede einzelne tief in mich eindrang mit der Qual ihres Lichts (которые каждая в отдельности проникала глубоко в меня своим мучительным светом: «мукой своего света»). Ich war wie gegeißelt mit Licht (меня как будто бичевали светом; die Geißel — бич; geißeln) — und ich dachte an die Jahre (я вспоминал о /тех/ годах; denken), in denen ich morgens (в которые я по утрам), wenn ich wach wurde (когда /только/ просыпался), das Licht schon gehasst hatte (уже ненавидел свет): zwei Jahre lang hatte mich das Vorwärtskommen gereizt (в течение двух лет мне хотелось преуспеть: «меня прельщало преуспевание»; vorwärts — вперёд), und ich war jeden Morgen um halb sechs aufgestanden (и я вставал каждое утро в половине шестого; aufstehen), hatte eine Tasse bitteren Tees getrunken (выпивал чашку горького чая), Formeln gebüffelt (зубрил формулы; die Formel) oder unten in meiner kleinen Kellerwerkstatt gebastelt (или мастерил /что-нибудь/ внизу в своей маленькой подвальной мастерской; der Keller — подвал), gefeilt und montiert (шлифовал и собирал), Konstruktionen erprobt (испытывал конструкции), die das Stromnetz des Hauses oft so sehr belasteten (которые часто перегружали электрическую сеть дома так сильно), dass die Leitung durchschmorte (что электропроводка перегорала) und ich oben im Hause empörte Stimmen um ihr Kaffeewasser schreien hörte (и я наверху в доме слышал, как возмущённые голоса кричат из-за своего кофе: «воды для кофе»). Der Wecker hatte neben mir auf dem Schreibtisch oder auf der Werkbank gestanden (будильник стоял около меня на письменном столе или на верстаке), und erst, wenn er klingelte (и только, когда он звонил), wenn es acht war (когда было восемь часов), ging ich hinauf (я поднимался; hinaufgehen), duschte mich (принимал душ; sich duschen) und ging in die Küche meiner Wirtin (и шёл в кухню моей хозяйки), um mein Frühstück zu holen (чтобы получить свой завтрак) — zwei und eine halbe Stunde schon hatte ich gearbeitet (я уже поработал = успевал поработать два с половиной часа), ehe die meisten Menschen anfingen zu frühstücken (прежде, чем большинство людей /только/ начинали завтракать). Ich hatte diese zweieinhalb Stunden gehasst (я ненавидел эти два с половиной часа), manchmal auch geliebt (иногда же любил /их/), aber ich hatte sie nie ausfallen lassen (но никогда не отменял их). Aber oft hatte ich dann (но часто потом), wenn ich in meinem hellen Zimmer frühstückte (когда я завтракал в моей светлой комнате), diese Geißelung des Lichtes gespürt (чувствовал это бичевание света), wie ich sie jetzt spürte (/так,/ как я чувствовал его сейчас).

2          Lang war die Münchner Straße, und ich war froh, als wir das Stadion hinter uns hatten (когда мы проехали стадион: «имели позади себя»).

3          Hedwig zögerte, sie zögerte nur einen Augenblick (колебалась только мгновение), als wir hielten (когда мы остановились; halten-hielt-gehalten): ich hielt ihr die Autotür auf (я придержал = открыл ей дверь автомобиля; aufhalten), gab ihr die Hand und taumelte vor ihr die Treppe hinauf (и, нетвёрдо ступая, пошёл перед ней вверх по лестнице; taumeln — шататься).

4          Es war halb acht, und es schien mir (и мне казалось; scheinen), die Ewigkeit müsste ein Montag sein (вечность должна была бы быть понедельником): es war noch nicht elf Stunden her (не прошло ещё одиннадцати часов), seit ich das Haus verlassen hatte (с тех пор, как я покинул = ушёл из дома).




1          Ich war müde, und meine Augen schmerzten, und als ich die lange und gerade Münchner Straße hinabfuhr, fuhr ich fast allein auf der rechten Seite, und auf der linken Seite drängten und überholten sich die Autos, hupten und kreischten triumphierend aneinander vorbei: im Stadion musste ein Boxkampf oder ein Radrennen gewesen sein: dauernd war ich im Scheinwerferlicht der Autos auf der Gegenseite; grell stach ihr Licht in meine Augen, heller Schmerz, unter dem ich für Augenblicke stöhnte; es war wie ein Spießrutenlaufen an einer endlosen Reihe langer, sehr heller Lanzen vorbei, deren jede einzelne tief in mich eindrang mit der Qual ihres Lichts. Ich war wie gegeißelt mit Licht — und ich dachte an die Jahre, in denen ich morgens, wenn ich wach wurde, das Licht schon gehasst hatte: zwei Jahre lang hatte mich das Vorwärtskommen gereizt, und ich war jeden Morgen um halb sechs aufgestanden, hatte eine Tasse bitteren Tees getrunken, Formeln gebüffelt oder unten in meiner kleinen Kellerwerkstatt gebastelt, gefeilt und montiert, Konstruktionen erprobt, die das Stromnetz des Hauses oft so sehr belasteten, dass die Leitung durchschmorte und ich oben im Hause empörte Stimmen um ihr Kaffeewasser schreien hörte. Der Wecker hatte neben mir auf dem Schreibtisch oder auf der Werkbank gestanden, und erst, wenn er klingelte, wenn es acht war, ging ich hinauf, duschte mich und ging in die Küche meiner Wirtin, um mein Frühstück zu holen — zwei und eine halbe Stunde schon hatte ich gearbeitet, ehe die meisten Menschen anfingen zu frühstücken. Ich hatte diese zweieinhalb Stunden gehasst, manchmal auch geliebt, aber ich hatte sie nie ausfallen lassen. Aber oft hatte ich dann,wenn ich in meinem hellen Zimmer frühstückte, diese Geißelung des Lichtes gespürt, wie ich sie jetzt spürte.


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